Schlechte Noten - schlechtes Sehen?

Mit Start des neuen Schuljahres beginnt für jedes fünfte Kind auch der Kampf mit zu kleiner Schrift an der Tafel, verschwommenen Zahlen im Matheheft oder dem generellen Gefühl, nicht mithalten zu können. Denn laut Schätzungen des Berufsverbandes der Augenärzte haben 20 Prozent der Kinder Probleme beim Sehen. Bleiben diese unentdeckt, macht sich das nicht nur bei den Schulnoten bemerkbar, sondern kann das die kindliche Entwicklung erheblich hemmen. 

Kinder, die schlecht sehen, müssen sich mehr anstrengen, ermüden dadurch schneller und bleiben nicht selten hinter ihren Möglichkeiten zurück. Hinzu kommen Fehler beim Schreiben oder Rechnen aufgrund falsch wahrgenommener Schriftzeichen. Kurzsichtige Kinder können das, was an der Tafel steht, oft nicht richtig erkennen. Weitsichtige haben Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben im Heft. Wenn es dann die ersten Fünfen hagelt, leiden auch Motivation und Selbstbewusstsein des Kindes.

Häufige Sehfehler bei Kindern

Üblicherweise sind kleinere Kinder etwas weitsichtig. Sie brauchen jedoch meistens keine Brille, weil die Weitsichtigkeit durch die große Elastizität der Augenlinse im Kindesalter ausgeglichen wird: Deshalb können Kinder trotz ihrer Weitsichtigkeit in Ferne und Nähe scharf sehen. Kurzsichtigkeit ist in den ersten Lebensjahren nur bei sehr wenigen Kindern zu beobachten. Sehr viele Kinder werden aber während der Schulzeit kurzsichtig ("Schulmyopie"). Die Schulkurzsichtigkeit sollte so früh wie möglich entdeckt und mit einer Brille korrigiert werden, denn ein kurzsichtiges Kind kann ohne Brille die Schrift an der Tafel nicht mehr erkennen. Schlechte Schulnoten sind dann oft die Folge.  Auch bei einer Hornhautverkrümmung kann mit einer Brille eine sehr gute Sehschärfe erreicht werden.

 
 
 

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